Osteopathie

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Methode der Medizin. Sie dient dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen im Körper. Die Osteopathie sieht jeden Patienten als Individuum und behandelt ihn in seiner Gesamtheit. Hierfür benutzt der Osteopath seine geschulten Hände.

Der Osteopath behandelt nicht die einzelnen Symptome, sondern sucht die Ursachen von Beschwerden. Ziel der Osteopathie ist es, Funktionsstörungen zu finden und die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren.

 

 

Die drei Säulen der Osteopathie

Die parietale Osteopathie

Hierunter versteht man den gesamten Bewegungsapparat mit den Muskeln, Bändern und Gelenken.

Die viscerale Osteopathie

Unter diesem Begriff werden sämtliche innere Organe, deren Eigenbeweglichkeit, ihre anatomische Verbindungen über Faszien und Bändern untereinander sowie auch die Verbindungen von Organ zum Skelettsystem zusammengefasst.

Die craniosacrale Osteopathie

Hierzu zählen Schädel und Rückenmark als Einheit des zentralen Nervensystems sowie deren Umhüllungen (Hirnhäute) und die Rückenmarksflüssigkeit als Verbindung des Craniums (Kopf) zum Sacrum (Kreuzbein).

 

 

 

„Nicht den Kranken zu heilen ist die Pflicht des Maschinisten, sondern einen Teil des ganzen Systems so anzupassen , dass die Lebensflüsse fließen und die ausgetrockneten Felder bewässern können.“

ANDREW TAYLOR STILL – Gründer der Osteopathie  ( 1828-1917 )